PNSF Expedition

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Plastic Not So Fantastic Expedition

 

Die PNSF Expedition wird weltweit durch mehr als 50 Länder und über 6 Kontinente führen auf einer Strecke von mehr als 160.000 km. Sie wird die beiden durch Teile des Nahen Ostens, Osteuropa, durch die zentralasiatischen Staaten und Russland führen sowie durch Australien und durch Süd-und Nordamerika, dann von dort aus über Süd-und Ostafrika wieder nach Hause nach Dubai.

Das Expeditionsfahrzeug ist ihr privates Auto, KM-Stand 120,000 – ein Ford F-150 Pick-Up Truck 4×4 5.4L V8 Benziner. Für europäische Verhältnisse ein Alptraumauto, für hier eher normal. Warum kein Diesel, kein Hybrid, kein kleineres Fahrzeug?

Umweltschonend hin oder her, Theresa und David würden liebend gerne mit einem Solar- oder Hybridfahrzeug um die Welt fahren. Auch haben sie bereits ernsthaft über eine Umrüstung auf LPG nachgedacht. Letzteres kostet allerdings viel Geld und Hybridmotoren sind ein weiteres Risiko und Element welches in wildem Gelände kaputt gehen kann. Wer repariert einen Hybrid in den Steppen der Mongolei oder am Ufer des Amazonas? In Dubai gibt es auch keine Hybridautos zu kaufen, sie müssten also eines selbst importieren. Dafür fehlt aber wieder das nötige Kleingeld! Grundsätzlich können sie sich kein neues Auto mit welcher Antriebsform auch immer leisten und bei Anfragen nach Fahrzeugsponsoren haben sie bisher nur Absagen erhalten. Eine Welttour von 160,000km mit einem Auto welches bereits 120,000 Kilometer gefahren ist zu starten, ist auch nicht gerade ideal. Aber was ist schon ideal im Leben?

Auch wurde bereits mehrfach die Diesel- bzw. Benzinfrage diskutiert. Mit Diesel fährt man normalerweise weiter, er ist aber nicht unbedingt umweltfreundlicher. In vielen Ländern, so auch in den VAE ist Diesel teurer als Benzin und in Afrika ist die Dieselqualität häufig furchtbar schlecht. Benzin ist meistens daher ein reineres Produkt und somit für Auto und Reparaturbudget eine bessere Option.

Einer der Sponsoren von PNSF stellt den beiden auch ‘fuel enhancers’ zur Verfügung – dies soll nicht nur den Motor schonen, sondern auch die Reichweite um circa 15% erhöhen und somit fahren sie umweltfreundlicher.

Weiterhin haben sie eine Firma beauftragt, die CO2-Bilanz zu kalkulieren und es stellte sich heraus, dass sie mit ihrem Achtzylinder- Benziner auf 160,000km erheblich weniger CO2 ausstoßen werden, als wenn sie in ihrem jetzigen Haus mit Klimaanlage, Kühlschrank, Waschmaschine, Garten, Fahrt zur Arbeit und zurück, sowie jährlichem ‘Heimatflug’ und Geschäftsreisen wohnen bleiben.

Schließlich und sehr entgegen anderen ‘Overlanders’, die alleine oder zu zweit reisen, werden sie zwei Plätze in ihrem Fahrzeug freihalten – für Journalisten, Familie und Freunde, Sponsoren und weitere Umweltschützer. Diese können dann etappenweise auf dieser spannenden Reise dabei sein.

Die Problematik der Expedition sind aber nach wie vor die Finanzen. Allein die Kalkulation für die Spritkosten beträgt ca. 230.000 AED incl. der Fahrt durch Europa. Die Verfrachtung des Autos von Australien nach Südamerika kostet 4000 bis 6000 US Dollar und auch die Versicherungskosten sind sehr hoch, vor allem die spezielle KFZ -Versicherung, die Auto und Inhalt umfasst.

Nach ihrer Berechnung haben beide zusammen einen Betrag von 400 bis 500 AED pro Tag zur Verfügung für Essen, Kleidung, Visa, Maintenance etc.

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